So wird Ihre Strasse zur Begegnungszone

Kinder, die vor der Haustür spielen, Nachbarinnen auf der Bank, Tempo 20 statt Durchgangsverkehr: Begegnungszonen machen die Strasse zum Lebensraum für alle. In Basel gibt es bereits über 90 davon – und die Initiative dafür kommt immer von den Anwohnenden selbst. So gehen Sie vor:

1. Verbündete finden. Sprechen Sie mit Ihren Nachbarinnen und Nachbarn – am einfachsten bei einem Treffen auf der Strasse oder einem kleinen Fest. Je breiter das Anliegen abgestützt ist, desto besser stehen die Chancen.

2. Unterschriften sammeln. Für den Antrag braucht es die Unterschriften von mindestens einem Drittel der Haushalte in Ihrer Strasse; pro Haushalt zählt eine Stimme. Die Form ist frei – es gibt kein offizielles Formular, eine selbst gestaltete Liste genügt.

3. Antrag einreichen. Den kurzen Antrag mit den Unterschriften reichen Sie bei der Dienststelle Städtebau & Architektur des Bau- und Verkehrsdepartements ein.

4. Planung begleiten. Die Verwaltung prüft die Strasse und arbeitet einen Umsetzungsvorschlag aus, zu dem die Anwohnerschaft Wünsche und Bedenken einbringen kann.

5. Abstimmung in der Strasse. Der finale Vorschlag wird allen Anwohnenden vorgelegt: Stimmen zwei Drittel der Haushalte zu, wird die Begegnungszone umgesetzt. Vom Antrag bis zur Umsetzung dauert es in der Regel etwa eineinhalb Jahre.

Wir unterstützen Sie dabei – mit Erfahrung aus dem Quartier, beim Vernetzen mit der Nachbarschaft und bei Fragen zum Verfahren. Melden Sie sich einfach bei uns.

Leitfaden Begegnungszone
→ Offizielle Informationen des Kantons: Begegnungszonen Basel-Stadt